Intel verstärkt Sparmaßnahmen
Der weltgrößte Chiphersteller Intel schnallt den Gürtel in der Krise noch enger: 2009 sollen weitere 700 Millionen US-Dollar (540 Millionen Euro) eingespart werden, sagte Intel-Deutschland-Chef Hannes Schwaderer am Dienstag in Wien.
Der weltgrößte Chiphersteller Intel schnallt den Gürtel in der Krise noch enger: 2009 sollen weitere 700 Millionen US-Dollar (540 Millionen Euro) eingespart werden, sagte Intel-Deutschland-Chef Hannes Schwaderer am Dienstag in Wien. Seit 2006 wurden bereits 3 Milliarden Dollar eingespart. Neben der Abgabe von Produktbereichen wurden auch Stellen abgebaut. Aktuell beschäftigt Intel 84.600 Menschen, vor vier Jahren waren es noch 100.000.
Obwohl die globale Wirtschaftskrise dem Branchenprimus zusetze, habe dies keine Auswirkungen auf die Investitionen. "Man kann sich nicht aus einer Rezession heraussparen, man muss investieren", sagte Schwaderer. Rund 11 Milliarden Dollar sollen in die Produktion sowie in Forschung und Entwicklung gesteckt werden. Dieses Budget sei auch für 2010 vorgesehen.
Schwaderer erwartet für das zweite Quartal den Vorjahresumsatz von rund 7 Milliarden Dollar. Es gebe mehrere Anzeichen, die auf das Erreichen der Talsohle schließen ließen, sagte der Deutschland-Chef. Einerseits seien die Lagerbestände bei Intel deutlich gesunken. Außerdem habe sich das Geschäft im ersten Quartal in den USA besser entwickelt als in anderen Ländern. (dpa) / (pmz)