Mailserver Mercury überarbeitet

Der freie Mailserver Mercury ist in Version 4.61 erschienen.

vorlesen Druckansicht 64 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Software-Entwickler David Harris hat eine neue Version seines Mailservers Mercury herausgegeben. Neben über 300 kleineren Bugfixes hebt er in den Release Notes neue Features wie eine komplett überarbeitete und schnellere POP3-Serverkomponente oder eine neue Oberfläche zum Verwalten von Mailing-Listen per Web-Front-End hervor. Auch der IMAP-Server soll deutlich schneller zu Werke gehen, indem er seinen Cache-Speicher schlauer verwaltet.

Die neue Versionsnummer 4.61 bezieht sich auf die Win32-Ausgabe von Mercury, die unter Windows 95 bis Server 2008 läuft. Daneben gibt es noch eine NLM-Version für den Betrieb auf Novell-Netware-Dateiservern. Für den nichtkommerziellen Einsatz ist Mercury kostenlos, Firmen können den Server 60 Tage lang testen und zahlen dann je nach Anzahl der Benutzer ab 75 US-Dollar pro Server.

Die Zukunft von Mercury war eine Zeit lang ungewiss, nachdem David Harris, von dem auch das populäre Mailprogramm Pegasus Mail stammt, sich aus der Entwicklung zurückziehen wollte. Anfang 2007 hatte er es sich dann aber doch noch mal anders überlegt. (hos)