MacBook-Speichererweiterung: Vorsicht vor Fremdanbietern
Wer den DDR3-Speicher seines MacBooks aufrüsten möchte, sollte derzeit zu den offiziell von Apple angebotenen Speichermodulen greifen.
In zahlreichen Foren und Blogs, die sich mit Apple-Produkten beschäftigen, häufen sich Hinweise, dass sich der Arbeitsspeicher der neuen MacBooks (Pro) nicht problemlos erweitern lässt: Nutzer, die die Aufrüst-Module nicht bei Apple selbst bestellt, sondern günstiger im freien Handel bezogen haben, berichten von Crashes und eingefrorenen Systemen.
Die Ursachen sind derzeit nicht bekannt, können aber verschiedener Natur sein. So sind Nvidias Chipsätze (ein solcher arbeitet in den neuen MacBooks) schon seit Jahren für ein ziemlich aggressives Speicher-Timing bekannt. Zudem ist der verwendete Chipsatz nagelneu – gut möglich, dass etliche Speicheranbieter ihre neuen DDR3-Module bislang nur mit Intels Centrino-2-Chipsätzen der 4er Serie, nicht aber Nvidias GeForce 9400M validieren konnten. Schließlich berichten einige Nutzer, dass sie das Notebook auf insgesamt 6 GByte RAM aufgerüstet hätten, obwohl Apple den maximalen Speicherausbau mit 4 GByte angibt.
Je nach Ursache lässt sich über Lösungen ebenfalls nur spekulieren; im besten Fall kann Apple die Timing-Robustheit des Chipsatzes über ein künftiges Firmware-Update erhöhen. Mit den teureren, von Apple offiziell angebotenen Speichermodulen treten die Probleme nicht auf. (mue)