Leica: Spiegellose APS-C-Kamera am 24. April?

Leica gibt sich geheimnisvoll und kündigt Großes für den 24. April an. Dabei könnte es sich um die Leica T handeln – eine spiegellose Systemkamera mit APS-C-Sensor. Erste Bilder und technische Details gibt es schon.

vorlesen Druckansicht 20 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Auf seiner Website kündigt Leica eine neue Kamera für den 24. April an. Es könnte sich dabei um die Leica T handeln, mit der der deutsche Kamerahersteller ins Geschäft mit spiegellosen Systemkameras mit APS-C-Sensor einsteigt.

Angeblich schon in freier Wildbahn abgelichtet: die Leica T

(Bild: screenshot/ LeicaRumors)

Ein großes Geheimnis ist die T nicht mehr. LeicaRumors hat bereits erste Fotos der silbernen Kamera im Design-Stil von Sony-Nex und Samsung-NX veröffentlicht. Auch einige technische Daten sind angeblich bekannt: So soll ihr Gehäuse aus Aluminium bestehen. Einen Sucher wird es offenbar nicht geben, stattdessen sollen Fotografen ihre Bilder über ein Display mit Touch-Funktion komponieren können. Der APS-C-Sensor der T soll 16 Megapixel tragen und auch ein neues Bajonett wird offenbar mit der Kamera eingeführt.

Wie LeicaRumors weiter berichtet, baut Panasonic die Objektive für das neue T-System. Zum Start werde es zwei Linsen geben: Das Leica VARIO-ELMAR-T ASPH 18-56mm f/3.5-5.6 dient als klassisches Standardzoom, das Leica SUMMICRON-T ASPH 23mm f/2 als lichtstarke Festbrennweite. Blendenringe sollen die neuen Objektive nicht haben.

Günstig wird die neue Leica T wohl nicht. 3000 US-Dollar, umgerechnet etwa 2200 Euro, werde sie kosten, so LeicaRumors.

Spiegellose Systemkameras im Überblick (35 Bilder)

Sony A7R II

Die A7R II ist die zweite Generation der Sony A7R. Sie löst sie allerdings nicht ab. Beide Modelle bleiben am Markt. Tatsächlich legt der Hersteller noch einmal bei den Megapixeln nach: von 36 geht es hoch auf 42. Damit gibt Sony die erste Antwort auf Canons 50 Megapixel in der Profi-Spiegelreflexkamera 5DS. Zusätzlich führt Sony nun auch erstmals bei den Vollformat-CMOS-Sensoren die rückseitige Verdrahtung ein, was für rauschärmere Bilder bei hoher ISO-Empfindlichkeit und einen verbesserten Dynamikumfang sorgen dürfte. (Bild: Sony)

(ssi)