Palm senkt Umsatzerwartungen
Der Mobilgeräte-Hersteller geht von einem Umsatz von 190 bis 195 Millionen US-Dollar für das abgelaufene Geschäftsquartal aus, weit weniger als bisher erwartet. Als Maßnahme will Palm Stellen abbauen und das operative Geschäft in Europa konsolidieren.
Palm, Hersteller von Smartphones und Handheld-Geräten, erwartet für das gerade abgelaufene Geschäftsquartal einen deutlich schlechteren Umsatz, als bisher angenommen. Das gab das Unternehmen in einer Mitteilung an seine Investoren bekannt. Palm rechnet für das am 28. November beendete zweite Geschäftsquartal mit einem Umsatz von 190 bis 195 Millionen US-Dollar. Analysten waren bisher von einem Umsatz von 331 Millionen Dollar ausgegangen.
Den Umsatzrückgang im Vergleich zum ersten Geschäftsquartal und zum zweiten Quartal des Vorjahrs begründete das Unternehmen mit einer sinkenden Nachfrage für Smartphones und Handhelds. Diese Marktentwicklung habe man zwar bereits im Vorfeld erwartet, die Finanzkrise habe den Trend aber deutlich verstärkt, hieß es. Ebenfalls eine Rolle gespielt haben dürfte wohl die scharfe Konkurrenz durch RIM (Blackberry) und Apple (iPhone).
Der CEO des Unternehmens Ed Colligan kündigte an, die Betriebsausgaben mit verschiedenen Schritten bis zum Ende des Geschäftsjahres um 20 Prozent senken zu wollen. Dazu zählen der Abbau von Stellen in den USA, eine Konsolidierung des operativen Geschäfts in Europa sowie die Verlagerung der Zuständigkeiten für den Asien-Pazifik-Raum in die USA. Palm will die endgültigen Ergebnisse des Quartals am 18. Dezember bekannt geben. (acb)