Rational Software Conference: IBM mit Schwung neuer Projekt-Management-Tools

IBM präsentiert auf seiner Rational-Entwicklerkonferenz neue Werkzeuge und Aktualisierungen bestehender Tools beziehungsweise verdeutlicht die strategische Bedeutung der Jazz-Plattform.

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Von
  • Alexander Neumann

Jedes Jahr nimmt IBM seine Rational Software Conference zum Anlass, neue Produkte vorzustellen. So auch bei der diesjährigen Veranstaltung, die diese Woche in Orlando stattfindet und über 3000 Teilnehmer zählt. Die neu vorgestellten und zu früheren Zeitpunkten angekündigten Produkte verdeutlichen die strategische Bedeutung von IBMs "Application Lifecycle Management"-(ALM-)Entwicklungsplattform Jazz.

Die neue Projektmanagementlösung Rational Insight setzt auf der zugekauften Cognos-Software auf und hilft Fachbereichsleitern, Teamleistungen hinsichtlich der Produktentwicklung zu messen, zu koordinieren und die Ergebnisse über die Firma hinweg zu teilen. Mit der kollaborativen Projekt- und Ressource-Management-Software Rational Focal Point for Product Management lassen sich wechselnde Prioritäten durch orts- und unternehmensübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit umsetzen. Sie setzt auf Jazz auf und ist über das zugehörige Jazz.net-Community-Portal als Early Access Preview zu beziehen.

Die ebenfalls auf Jazz basierenden Produkte Rational Requirements Composer, Rational Team Concert und Rational Systems Architect hat Big Blue um neue Komponenten zur Priorisierung von Projekten und der damit zusammenhängenden IT-Investitionen erweitert. Das Measure Capability Improvement Framework (MCIF), das IBM ebenfalls neu vorgestellt hat, ist ein von den Jazz-Produkten unterstütztes End-to-End-Framework für Softwareauslieferungen, mit dem sich die Projekte messen und verwalten lassen.

Heutzutage darf bei den Ankündigungen das Buzzword Cloud Computing nicht fehlen: Rational Software Delivery Services for the Cloud ist eine neue Erweiterung von IBMs Cloud-Computing-Services, die ausgehend von einem Software-as-a-Service-Modell niedrige TCO (Total Cost of Ownership), sofortige Skalierbarkeit, schnelle Einsetzbarkeit und erhöhte Produktivität verspricht.

Die vom Eclipse-Begründer Erich Gamma mitentwickelte Jazz-Collaboration-Umgebung soll weltweit verteilt arbeitende Entwicklerteams unterstützen. Sie bedient sich der Eclipse-Plattform, ist aber nicht Open Source – sie ist als Basis für kommerzielle Erweiterungen wie die oben genannten Tools zu sehen. (ane)