Emblaze vs. Apple: Keine Verletzung des Streaming-Patents

Das Patent einer israelischen Firma ist nach Ansicht von Geschworenen zwar gültig – wird von Apples HTTP-Live-Streaming-Technik aber nicht verletzt. Emblaze klagt auch gegen Microsoft.

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Emblaze ist mit einer Klage gegen Apple gescheitert, wie Bloomberg Businessweek meldet. Die israelische Firma hatte dem iPhone-Hersteller vorgeworfen, mit der HTTP-Live-Streaming-Technik das Emblaze-Patent 7,599,395 zu verletzen – dieses beschreibt eine Methode, bei der Medieninhalte für eine möglichst unterbrechungsfreie Wiedergabe in Segmente aufgeteilt werden.

iOS-Geräte, Safari und Apple TV unterstützen HTTP Live Streaming

(Bild: Apple)

Die Geschworenen erachteten Emblazes Patent zwar für gültig, sahen aber keine Verletzung durch verschiedene Inhalteanbieter, die Apples Technik verwenden. Emblaze hatte Apple vorgeworfen, Videodienste wie WatchESPN und MLB.com zur Verwendung von HTTP-Live-Streaming zu drängen, um dadurch mehr iOS-Geräte zu verkaufen – dies habe zur Verletzung des genannten Patentes geführt.

Eine Reaktion zu dem Urteil von Emblaze liegt noch nicht vor. Die Firma hat aus gleichem Grund auch Microsoft verklagt – in diesem Fall steht die Entscheidung noch aus. (lbe)