Statistik: Gadgets werden stromsparender

Laut einer Untersuchung von Fraunhofer USA ist der Stromverbrauch von Heimelektronik zwischen 2010 und 2013 im zweistelligen Prozentbereich zurĂĽckgegangen.

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Durch energiesparendere Geräte und den Austausch alter Hardware ist der Consumerelektronik-Bereich weniger stromfressend als noch vor wenigen Jahren. Das geht aus einer neuen Studie von Fraunhofer USA für den amerikanischen Markt hervor, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Demnach ist in den US-Haushalten der Energieverbrauch elektronischer Geräte zwischen 2010 und 2013 um zwölf Prozent zurückgegangen, obwohl es mittlerweile fast eine Milliarde mehr der kleinen Gadgets gibt. Die Ersparnis ist vor allem auf deutlich weniger stromhungrige Fernseher und Computer zurückzuführen, heißt es in der Untersuchung, die 46 verschiedene Endkundengeräte-Kategorien untersucht hat.

Noch sind Fernseher die Hauptverbraucher unter elektronischen Kleingeräten in den US-Haushalten. 30 Prozent machen diese im Durchschnitt aus, gerechnet auf den Gesamtstrombedarf aller Hardware. Doch Fernseher haben insgesamt 23 Prozent weniger Elektrizität im Jahr 2013 verbraucht als noch im Jahr 2010. Die Fraunhofer-Forscher sehen dafür zwei Gründe: So werden mittlerweile 50 Millionen weniger TV-Geräte eingesetzt und es gab eine massive Verschiebung von energiehungrigen Röhrenbildschirmen hin zu effizienteren Flüssigkristalldisplays.

Der zweite große Rückgang beim Stromverbrauch war im Bereich der Personal Computer messbar. Der Stromverbrauch bei Desktop-Rechnern ging substanziell zurück. Das lag einerseits daran, dass es weniger Geräte im Markt gibt – 88 Millionen 2013 gegenüber 101 Millionen im Jahr 2010. Andererseits verbrachten diese Maschinen mehr Zeit im Energiesparmodus oder waren auch mal ganz abgeschaltet. Die Nutzung von Tablets hat sich parallel verstärkt: Die Zahl der Haushalte, in denen mindestens eines der Geräte vorhanden ist, verzehnfachte sich. Strom verbrauchen iPad und Co. aber durchaus: Fraunhofer USA schätzt den Wert auf rund 0,6 Terawattstunden im Jahr 2013.

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(bsc)