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Garmin bringt smarte Variante des Fitnessarmbands Vivofit

Das Vivosmart kommt nicht nur mit einem neuen OLED-Touchdisplay und Vibrationsalarm, sondern zeigt auf Wunsch auch Nachrichten an, die auf dem gekoppelten Smartphone eintreffen.

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Mit dem Vivofit hat Garmin (Halle 6.2, Stand 115) bereits seit einiger Zeit einen Aktivitätstracker im Sortiment, der nicht nur Schritte zählt und den Schlaf trackt, sondern darüber hinaus auch einen Sportmodus bietet. Ist dieser aktiviert, kann man das Gerät über das hauseigene ANT+-Funkprotokoll mit einem passenden Brustgurt koppeln und so auch seine Herzfrequenz ermitteln lassen. Alle erfassten Daten lassen sich schließlich über ein per Bluetooth 4.0 Low Energy angebundenes Smartphone mit installierter "Garmin Connect"-App an das Portal des Herstellers übermitteln.

Garmins Vivosmart kommt mit einem OLED-Touchdisplay, während der Erstling Vivofit ein E-Ink-Display hat.

(Bild: Garmin)

Bei der neuen Variante "Vivosmart" hat sich an dieser Grundausrichtung zunächst einmal nichts geändert. Allerdings wurde das unbeleuchtete E-Ink-Display durch ein OLED-Touchdisplay ersetzt. Das ist deutlich schicker und lässt sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen ablesen. Allerdings läuft das Vivosmart nicht mehr wie das Vivofit mit einer Knopfzelle ein Jahr lang. Viel mehr muss man sein Akku etwa einmal pro Woche über das mitgelieferte USB-Ladekabel mit proprietärer Ladeklammer aufladen.

Das Vivosmart zeigt auf seinem Display auch an, wenn auf dem gekoppelten Handy Anrufe eintreffen.

(Bild: Nico Jurran / heise online)

Neu hinzugekommen ist eine Smartwatch-Funktion – in dem Sinne, dass auf dem über BT 4.0 gekoppelten Handy ankommende Nachrichten und Anrufe auf dem Fitnessarmband anzeigen lassen. Auf Wunsch vibriert das Vivosmart noch dazu. Der Vibrationsalarm lässt sich aber auch nutzen, um sich auf längere Aktivitätspausen hinweisen oder wecken zu lassen.

Schließlich wurde auch der Sportmodus überarbeitet. So lässt sich dieser nun explizit beginnen und stoppen, zudem wird beim Laufen die Geschwindigkeit angezeigt. Unklar ist noch, ob sich an dem im Oktober in zwei Größen und fünf Farben erhältlichen Fitnessarmband einstellen lassen wird, dass das Display während des Sports durchgehend eingeschaltet bleibt. Gewöhnlich schaltet es sich nach einigen Sekunden aus. Der Listenpreis für das Vivosmart wird bei 170 beziehungsweise 200 Euro (mit Brustgurt) liegen. (nij)