Die "Angry Birds" flattern nochmal
Mit "Stella" bringt der in schwieriges Fahrwasser geratene finnische Spieleentwickler Rovio ein weiteres "Angry Birds"-Spiel. Es setzt diesmal stark auf In-App-Zahlungen.
Bei Rovio läuft es derzeit nicht gut. Nachdem die Gewinne zuletzt um die Hälfte einbrachen und Firmenchef Mikael Hed seinen Rücktritt für kommenden Januar angekündigt hatte, soll es nun ein weiterer "Angry Birds"-Titel richten. Das neue Casualgame namens "Angry Birds Stella" steht für iOS und Android zum Download bereit und setzt nun komplett auf einen Freemium-Ansatz.
Dabei zahlen Spieler für das Game selbst zunächst nichts, müssen im Spielverlauf aber die Spielewährung "Coins" erwerben, um vernünftig weiterzukommen. Hier wird es dann gegebenenfalls finanziell schnell zweistellig, wenn man nicht die nötige Geduld aufbringt.
(Bild:Â Hersteller)
Bei "Angry Birds Stella" steht ein weiblicher Vogel im Mittelpunkt, der zudem über neue Freunde verfügt. Ziel des Spiels ist es, eine Insel vor der "gierigen Prinzessin und ihren planlosen Schweinen" zu schützen. Insgesamt gibt es 120 Level, die dem alten "Schieße Vögel auf Schweine"-Prinzip entsprechen, aber optisch und spielerisch aufgefrischt wurden.
Wer ohne Coins zocken möchte, wird durch Unterbrechungen gestört, darunter Werbeblöcke, die sich nicht wegklicken lassen. Zudem gibt es künstliche Zeitverzögerungen in höheren Levels und Zusatzcharaktere kosten Geld. Dabei setzt Rovio sogar auf den Offline-Verkauf von Spielzeugen, die man dann in die Kamera halten muss. "Angry Birds Stella" ist für Tablets und Smartphones geeignet. Unter iOS muss es mindestens Version 6 des Betriebssystems sein. (bsc)