IFA

Samsung: Smart Home ist erst am Anfang

BK Yoon, CEO des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung, stimmt die Branche auf der IFA auf einen "dramatischen Wandel" ein: Das Heim der Zukunft wird "spüren, lernen und reagieren" und sich ganz auf unsere Bedürfnisse einstellen.

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Die Zukunft kommt nach Hause - zumindest wenn es nach Samsung geht. Auf der IFA in Berlin hat CEO Boo-Keun "BK" Yoon am Freitagmorgen seine Vision für die Zukunft des "smarten" Zuhause vorgestellt. "Die Technik, die wir heute im Haus haben, ist erst der Anfang", erklärte Yoon im vollgepackten Auditorium des neuen CityCube und sagte einen "noch viel dramatischeren Wandel" voraus.

BK Yoon stellt Samsungs Vision des Smart Home vor.

(Bild: heise online/vbr)

Ein Wandel, während dem die Technik aus dem Blickfeld des Anwenders verschwindet: "Technik darf nicht überwältigen", sagte Yoon. "Sie muss Bedürfnisse antizipieren. Es geht um die Bedürfnisse der Menschen." Dabei tritt sie selbst immer weiter in den Hintergrund. "Es geht darum, die Technik nicht mehr arbeiten zu sehen."

Nach Ansicht von Yoon münden vier Trends in das Smart Home von Morgen: Neben der zunehmenden Vernetzung, Urbanisierung und Alterung der Gesellschaft sind das auch wachsende globale Unsicherheiten. "Diese Trends verändern die Welt und stellen neue Herausforderungen an unser Zuhause", sagte Yoon. Das Heim der Zukunft sei ein felxibel gestaltbarer Raum, in dem sich Leben und Arbeiten abwechseln. Die Wohnung der Zukunft werde "spüren, lernen und reagieren".

Samsung will sich als Elektronikkonzern an die Spitze der Bewegung setzen. "Wir können diese Vision Realität werden lassen", sagte Yoon. "Aber nur, wenn wir in der Branche zusammenarbeiten." Samsung wolle deshalb seine Standards und Plattformen öffnen. Der Konzern hatte dafür zuletzt das Open Interconnect Consortium mit Intel gegründet und die Smart-Home-Plattform SmartThings übernommen. Yoon: "Zusammen werden wir die Zukunft nach Hause bringen." (vbr)