Werbung: PayPal und Samsung greifen Apple an
Während der Zahlungsdienstleister in einer Anzeige Nutzer an gehackte iCloud-Accounts erinnert, meint Samsung in einem Werbespot, Apple kopiere jetzt seinen vor Jahren gestarteten Phablet-Trend.
Gleich zwei Apple-Konkurrenten haben in aktuellen Werbekampagnen auf die Apple-Ankündigungen in der letzten Woche reagiert. So veröffentlichte die eBay-Tochter PayPal eine ganzseitige Anzeige in der Printausgabe der New York Times. Darin erinnert der Bezahldienst an den jüngst in die Schlagzeilen geratenen Nacktbilderhack auf iCloud-Userinnen.
(Bild: PayPal)
"Wir, das Volk, wollen, dass unser Geld sicherer ist als unsere Selfies", so PayPal ohne direkte Erwähnung von Apples neuem Bezahldienst Apple Pay. PayPal schütze die "People Economy", so das Unternehmen weiter, das zudem die hauseigene Smartphone-App mit der Anzeige bewirbt. Damit könnte man "fast alles sicher mit einem Knopfdruck" kaufen. Dass auch PayPal nicht ganz selten von Phishing-Attacken und anderen Angriffsformen heimgesucht wird, verschweigt die Firma.
Ebenfalls direkt gegen Apple gerichtet ist eine neue TV-Reklame für das Samsung Galaxy Note 4 (siehe unten). Darin zählt der Sprecher auf, wie negativ die Phablets anfangs von der Presse aufgenommen worden seien. Nun würden die Geräte jedoch nicht mehr von Konkurrenten abgetan, sondern "imitiert". Anschließend nennt Samsung einige Tweets, in denen User dies von Apples iPhone 6 Plus behaupten.
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Parallel zu dieser Werbung läuft bei Samsung auch noch eine andere gegen Apple gerichtete Kampagne, in der sich die Koreaner über die Genius-Techniker aus den hauseigenen Läden des iPhone-Herstellers lustig machen. (bsc)