iPhone 6: Apple versteckt Kamera-"Buckel"
In einigen der im Web veröffentlichten Bilder von Apples neuer Smartphone-Generation ist das herausstehende Objektiv kaum zu sehen. Doch in Wahrheit ist die Rückseite der Geräte nicht mehr glatt.
Mit der dünneren Gestaltung von iPhone 6 und 6 Plus fehlt Apple augenscheinlich der Platz dafür, das Kameramodul komplett im Gehäuse zu versenken. Entsprechend steht das nach bisherigen Erkenntnissen mit Saphir überzogene Objektiv nun leicht hervor, wie man es bereits vom aktuellen iPod touch kennt.
Das hat ein paar Nachteile: Das Smartphone kippelt, wenn es flach auf dem Tisch liegt, leicht und kann potenziell an der Hosentasche hängen bleiben. Neu ist eine derartige Gestaltung aber nicht: Beim Samsung Galaxy S5 beispielsweise steht die Kamera ebenfalls aus dem Gehäuse hervor – und Microsofts Lumia 1020 zelebriert seine Digicam geradezu.
(Bild:Â Apple)
Doch Apple selbst scheint der Objektiv-"Buckel" nicht zu gefallen. Im iPhone-Bereich auf Apple.com finden sich zumindest einige Bilder, bei denen dieses Element offenbar herausretuschiert wurde.
So umschifft Apple den Kamerabereich gleich bei mehreren seitlichen Abbildungen. Dabei wird allerdings jeweils die Seite gezeigt, an der sich die Kamera nicht befindet – perspektivisch müsste sie aber eigentlich auftauchen. (mit Material von TechStage) / (bsc)