Einzelhandel: Ebay eröffnet Smart Stores in den USA

Ebay will das Einkaufserlebnis durch Technik und Service optimieren: Der Kunde sucht sich Artikel auf einem Touchscreen aus, diese werden dann von einem Mitarbeiter in die Umkleidekabine gebracht.

vorlesen Druckansicht 21 Kommentare lesen
Einzelhandel: Ebay eröffnet Smart Stores in den USA
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Denise Bergert

In Zusammenarbeit mit den Designer-Geschäften von Rebecca Minkoff will Ebay in New York und San Francisco das Einkaufserlebnis in neu entwickelten Smart Stores verbessern. Dabei handelt es sich um Mode-Shops, die mit Spiegeln ausgestattet sind, die gleichzeitig als Touchscreen dienen. Über diese in den Geschäftsräumen verteilten Interfaces kann der Kunde im Angebot stöbern und für ihn interessante Kleidungsstücke auf eine Merkliste setzen.

Die Favoriten sollen im Anschluss von den Angestellten der Smart Stores zusammengetragen und zur Umkleidekabine gebracht werden. Dem Kunden will man die Wartezeit bis zum Eintreffen einer Info-SMS mit Getränken versüßen, die er ebenfalls per Touchscreen ordern kann.

In der Umkleidekabine soll ein weiterer Touchscreen-Spiegel zur Verfügung stehen. Darüber kann beim Anprobieren die Lichtstimmung verändert werden. Sollte das Kleidungsstück nicht korrekt sitzen, sollen sich die Mitarbeiter per Kopfdruck informieren lassen, eine Alternative wird dann direkt zum Kunden gebracht.

Die Identifikation der Kleidungsstücke und Accessoires will Ebay über RFID-Tags realisieren. Schon in der Umkleidekabine soll der Kunde so erkennen können, welche alternativen Größen und Ausführungen im Ausstellungsraum verfügbar sind.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Google Ireland Limited) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Auch die Styleberatung wird der Technik anvertraut: Je nach gerade getroffener Auswahl soll die Software passende Accessoires und weitere Kleidungsstücke vorschlagen. Darüber hinaus sollen die anprobierten Artikel in einem Profil gespeichert werden, wo sie später für eine Online-Bestellung zur Verfügung stehen.

Der Bezahlvorgang in den Smart Stores soll sich ebenfalls von dem in klassischen Geschäften unterscheiden: Ist die Ankleide beendet, kann die Bezahlung via PayPal erfolgen, ohne dass der Kunde hierfür zum Kassenbereich gehen muss. Bislang nutzen nur die zwei Rebecca-Minkoff-Boutiquen in New York und San Francisco die Ebay-Technik. In der kommenden Woche sollen jedoch zwei Geschäfte der Kaufhaus- und Versandhauskette Nordstrom in Seattle und San José folgen. (axk)