Sonnet verkauft optische Thunderbolt-Kabel
Der Speicherspezialist liefert Glasfaser-Strippen für die High-Speed-Schnittstelle mit einer länge von 5,5 bis 60 Metern an. Billig ist der Spaß nicht.
Die Auswahl an optischen Thunderbolt-Kabeln wird mit den Sonnet-Strippen etwas größer.
(Bild: Hersteller)
Nach OWC, Delock, Corning und Sumitomo will nun auch Sonnet eigene optische Thunderbolt-Kabel vermarkten. Wie die Firma, die vor allem für ihre Mac-Speichertechnik bekannt ist, ankündigte, sollen vier verschiedene Varianten mit fünfeinhalb, zehn, dreißig und sechzig Metern Länge verkauft werden. Die Kabel, die wie üblich reguläre Thunderbolt-Stecker mit einer Glasfaserstrecke kombinieren, sollen auf Technik von Corning basieren.
Der maximale Durchsatz liegt bei 10 Gbps für Geräte mit Thunderbolt 1 beziehungsweise bei 20 Gbps für Geräte mit Thunderbolt 2. Die Kabel sind Hotplugging-fähig und für Profianwender gedacht, die beispielsweise ein an einen Mac anzuschließendes RAID geräuscharm in einem anderen Raum unterbringen wollen.
Preislich beginnen die optischen Thunderbolt-Kabel von Sonnet bei 225 Euro inklusive Mehrwertsteuer; weitere Preise wurden bislang nicht bekanntgegeben. In Amerika zahlt man 179 US-Dollar fĂĽr die 5,5-Meter-Strippe bis hin zu 1300 Dollar fĂĽr die 60-Meter-Verbindung.
Zum Vergleich: Kabel von Corning direkt werden in Deutschland bei 5,5 Metern Länge ab rund 200 Euro verkauft, für 60 Meter zahlt man gut 1425 Euro. Verkaufsstart für die Sonnet-Strippen soll ab sofort sein, teilte die Firma mit. (bsc)