CES: Augmented-Reality-Anwendungen für Massendaten

Bosch präsentiert auf der CES ein Autorensystem, mit dem sich vergleichsweise einfach Augmented-Reality-Anwendungen schaffen lassen sollen für Bereiche, bei denen die schiere Masse an Daten deren Entwicklung erschwert.

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CES: Augmented-Reality-Anwendungen für Massendaten
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Dass Bosch auf der CES eine Augmented-Reality-Anwendung vorführt, mit der der Einbau von Fahrzeugteilen visualisiert wird, mag auf den ersten Blick nicht unbedingt einzuleuchten. Tatsächlich geht es dem Unternehmen auch nicht etwa darum zu zeigen, dass es nun auch die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung entdeckt habe.

Vielmehr dient die Präsentation dazu, ein Autorensystem der Firma zu bewerben, mit dem sich Augmented-Reality-Anwendung auch für die Zweige der Produktion und des Handels einfach und schnell erstellen lassen sollen, in denen Massen an Daten anfallen.So mage es zwar bei der Visualisierung von Daten im kleinen Maßstab noch möglich sein, eine passende Anwendung in Handarbeit zu erstellen. Laut Bosch stößt man damit aber schnell an Grenzen, wenn es beispielsweise darum geht, für einen Zulieferer der Automobilbranche eine Software zu erstellen, die jedes Zubehörteil für jedes Autos mehrere Marken über etliche Jahre erfasst.

Die von Bosch entwickelte Lösung kann Daten selbständig aus eine vorhandenen Datenbank ziehen und daraus passende Inhalte generieren. Laut laut Jürgen Lumera, seines Zeichens Director Global TIS Productmanagement and Innovation, sei die Lösung zudem nicht von bestimmten Tracking- oder Rendering-Techniken abhängig, sondern funktioniere systemübergreifend.

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(nij)