Wearables auf der CES: Lenovos Vibe und ein neues Myo
Lenovo zeigt mit dem Vibe Band VB10 ein neues Fitness-Wearable mit E-Ink-Display in Las Vegas, während Thalmic Labs mit dem Myo die Gestensteuerung von unterschiedlichen elektronischen Geräte ermöglichen will.
Das Vibe Band VB10 erscheint vorerst nur in den Farben Schwarz und WeiĂź.
(Bild: Lenovo)
Ein Hauptaugenmerk der diesjährigen CES in Las Vegas liegt auf Wearables. Einen Mix aus Fitness-Tracker und Smart Watch präsentiert neben Garmin unter anderem auch der chinesische Elektronik-Hersteller Lenovo. Das Vibe Band VB10 erinnert mit seinem rechteckigen Display an Samsungs Gear Fit oder das Microsoft Band.
Im Gegensatz zur Konkurrenz soll sich das neue Lenovo-Gadget jedoch durch eine besonders ausdauernde Akkulaufzeit auszeichnen. Bis zu eine Woche kommt das Vibe Band VB10 laut Hersteller ohne erneutes Laden aus. Möglich soll das durch den Einsatz eines E-Ink-Displays werden, das im Betrieb nicht so viel Strom benötigt wie LCD- oder AMOLED-Modelle. Es misst 1,43 Zoll und bietet eine Auflösung von 296 x 128 Pixeln.
Das Vibe Band VB10 verbindet sich über Bluetooth mit iOS- und Android-Smartphones und zeigt unter anderem Benachrichtigungen über eingehende SMS oder neue Facebook-Nachrichten an. Das Gadget ist außerdem wasserdicht und verfügt über einen Beschleunigungssensor, welcher den Einsatz als Fitness-Tracker ermöglichen soll. Voraussichtlich ab April 2015 wird das Vibe Band VB10 zum Preis von 89 US-Dollar erhältlich sein.
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Gestensteuerung mit Myo
Ein gänzlich anderes Konzept als die herkömmlichen Smart-Watch- und Fitness-Funktionen verfolgt Thalmic Labs mit seinem Myo. Das klobige Armband soll zur Gestensteuerung von unterschiedlichen elektronischen Geräten im Haushalt genutzt werden können und in den meisten Fällen laut einem Bericht von techrepublic.com Tastatur und Maus ersetzen.
(Bild:Â Thalmic Labs)
Myo wurde bereits auf der CES 2014 vorgestellt. In diesem Jahr ist Thalmic Labs mit der neuesten Version vor Ort. Myo wird am Unterarm getragen. Dort erfasst das Armband elektrische Impulse, die der Träger über Muskelbewegungen im Arm auslöst. Über einen Beschleunigungssensor, ein Magnetometer und ein Gyroskop kann das Gadget laut den Entwicklern unter anderem erfassen, wenn der Nutzer seine Hand zur Faust ballt oder seine Finger bewegt. Über diese Gesten soll Myo unterschiedliche Aktionen bei gekoppelten Geräten auslösen.
Als mögliche Einsatzgebiete zeigt Thalmic Labs in Las Vegas unter anderem die Gestensteuerung des Roboters Ollie von Sphero oder das Navigieren innerhalb eines Videospiels ohne Controller. Ebenfalls denkbar sei die Steuerung von Smart-TV, PC oder Smart-Home-Geräten. Myo ist in den USA voraussichtlich ab April über den Online-Händler Amazon zum Preis von 199 US-Dollar erhältlich. (axk)