Samsung NX500: Kleine Spiegellose mit 28 Megapixeln und 4K-Video
Aus dem Spitzenmodell in die Mittelklasse: Die kleine spiegellose Systemkamera NX500 arbeitet mit Technik aus der großen Schwester NX1. Preislich spielt sie aber in einer ganz anderen Liga.
Den APS-C-Sensor mit einer Auflösung von 28 Megapixeln und den 4K-Videomodus behält Samsung nicht seinem spiegellosen Spitzenmodell NX1 vor. Auch die neue Mittelklasse-Spiegellose NX500 soll laut Samsung diese Ausstattungsmerkmale haben: Die Bilddaten, die die Kamera produziert, sind damit 6480 x 4320 Pixel groß. Filme zeichnet die Kleine in MP4 (H.265) mit 4096 x 2160 Pixeln bei 24fps auf. Wie die NX1 arbeitet auch die NX500 mit einem Hybrid-Autofokus, der Kontrast- und Phasenmethode miteinander kombiniert.
Samsung NX500 in Bildern (4 Bilder)

An entscheidenden Stellen unterscheiden sich die beiden Systemschwestern aber grundlegend: So erreicht die NX500 nur eine Serienbildgeschwindigkeit von 9 Bildern pro Sekunde, was in dieser Kameraklasse aber immer noch vergleichsweise schnell ist. Außerdem müssen NX500-Fotografen ohne Sucher auskommen, denn anders als die NX1 steckt die Kleine in einem flachen 120 × 64 × 42 Millimeter großen Gehäuse, das eher an eine Kompakte erinnert. Der AMOLED-Monitor der NX500 ist dafür um bis zu 180 Grad nach oben klappbar und hat eine Diagonale von 7,6 Zentimetern (3 Zoll). Seine Auflösung gibt Samsung mit FVGA an, was 720 × 480 Pixel entsprechen soll. Wie nahezu alle aktuellen Samsungkameras beherrscht auch die NX500 WLAN und NFC.
Ab März soll die Spiegellose in den Läden stehen und dann knapp 750 Euro kosten. Die Vorgängerin NX300 mit 20-Megapixel-Auflösung kann aktuell schon für weniger als 400 Euro online bestellt werden, ein Kit-Objektiv ist dann bereits dabei. Das Spitzenmodell NX1 liegt derzeit noch bei 1700 Euro mit Standardzoom. (ssi)