Sigma kündigt dp0 und dp3 Quattro offiziell an
Edle Kompakte, ungewöhnliche Form: Sigma ergänzt seine dp-Quattro-Serie um die dp0 und die dp3. Die Kameras arbeiten mit lichtstarken Festbrennweiten und Foveon-Sensor.
Ein Jahr nachdem Sigma die dp-Quattro-Serie einführte, ergänzt der Hersteller sie um zwei weitere Modelle. Auf dp1 und dp2 folgen nun dp0 und dp3. Die dp0 bringt mit einem 14-Millimeter-Objektiv (KB: 21 mm) mit Offenblende f/4.0 eine neue Brennweite in die Reihe. Die dp3 arbeitet mit 50-Millimeter-Objektiv (KB: 75 mm) und Offenblende f/2.8. Die letztere Kamera hatte Sigma bereits vor etwa einem Jahr das erste Mal angekündigt. Bleibt abzuwarten, wann die beiden Geräte nun tatsächlich auf dem Markt erscheinen, denn dazu macht Sigma leider erneut keine Angaben.
(Bild: Sigma)
Die edlen Kompaktkameras fallen vor allem durch ihr außergewöhnliches Design auf, das eher an ein lang gezogenes Smartphone erinnert. Ein Griffwulst ragt schräg nach hinten aus dem Gehäuse heraus. Doch auch das Innenleben der Kameras ist besonders: Sigma setzt in seine dp-Quattro-Modelle sogenannte Foveon-CMOS-Sensoren im APS-C-Format (23,5 mm × 15,7 mm) ein. Im Unterschied zu herkömmlichen Bildsensoren besitzen sie kein RGB-Bayer-Pattern, die Farbinformationen kommen vielmehr aus drei unterschiedlichen Sensorschichten. Die effektive Auflösung gibt Sigma mit 29 Megapixeln an. Die Raw-Bilder haben eine Auflösung von maximal 5424 × 3616 Bildpunkten (knapp 20 Megapixel) mit 14-Bit-Abstufung. Die Empfindlichkeit des Sensors reicht von ISO 100 bis ISO 6400. Fokussiert wird mittels Kontrastmethode.
(Bild: Sigma )
Einen Sucher haben die Kompakten nicht. Ihr 3-Zoll-LC-Display bietet eine Auflösung von 920.000 Pixeln, was in etwa 640 × 480 Pixeln entsprechen dürfte.
Preise gibt Sigma noch nicht bekannt. Die bereits erhältlichen dp-Quattro-Modelle sind aktuell für etwa 900 Euro zu haben, der UVP lag bei Markteinführung bei knapp 1000 Euro. (ssi)