c't Digitale Fotografie: Freie Raw-Konverter im Test
Sie heißen darktable, digiKam oder RawTherapee und sind die kostenlosen Alternativen zu Lightroom, Capture One und Co. – doch sind sie auch konkurrenzfähig? In der aktuellen Ausgabe der c't Digitale Fotografie haben wir das getestet.
Raw-Konverter wie darktable, digiKam oder RawTherapee sind kostenlos. Sie bieten sich als Alternative zu den kommerziellen Entwicklungsmaschinen wie Adobe Lightroom, Capture One oder DxO an, für die Käufer meist deutlich mehr als 100 Euro auf den Tisch legen müssen. Dafür bekommen sie neben einen Raw-Konverter mit geschmeidigem Workflow auch eine leistungsfähige Bildbearbeitungssoftware und Datenverwaltung.
Die freien Programme wiederum sind nicht getrieben von den taktischen Vorgaben eines Softwarekonzerns. Ihre Entwickler programmieren das, was sie persönlich interessiert. Die kostenlosen Raw-Konverter haben daher verschiedene Funktionen, die man bei kommerzieller Software vergeblich sucht.
In der aktuellen Ausgabe der c't Digitale Fotografie untersucht Autor Ralph Altmann, ob sich die freien Konverter darktable, digiKam oder RawTherapee, GTKRawGallery und Raw Photo Processor gegen ihre käuflichen Brüder beweisen können, die wir in Ausgabe 03/2014 (Artikel im Foto Club) getestet haben.
Bereits für unseren letzten Raw-Konverter-Test haben wir drei Kamera-Raw-Formate gehackt, um unser selbst komponiertes Raw-Testbild hineinschreiben und den Konvertern damit besser auf den Zahn fühlen zu können. Diese synthetischen Raw-Bilder im Format der Nikon D300 (NEF), der Nikon Coolpix P330 (NRW) und der Leica M Typ240 (DNG) dienten uns auch diesmal als Grundlage. Schließlich fütterten wir die Raw-Konverter auch noch mit ganz unterschiedlichen Rohdaten aus verschiedenen Kameras, um zu testen, wie sie mit Überbelichtung, Unterbelichtung und Rauschen umgehen. Wir haben die Open-Source-Programme nicht nur miteinander verglichen, sondern ihre Ergebnisse auch den Bildern aus den besten kommerziellen Programmen gegenübergestellt.
Mit den Programmen haben wir alle Höhen und Tiefen erlebt, die man Open-Source-Software nachsagt. Gerade zwei der freien Programme waren aber echte Lichtblicke: darktable und RawTherapee. In welchen Disziplinen, das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der c't Digitale Fotografie.
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