UMTS-Auktion: Schon mehr als zehn Milliarden im Topf (Update)

Heute stiegen die Gebote für einzelne Frequenzpakete über eine Milliarde Mark, die gesamt Lizenzsumme stieg über zehn Milliarden Mark.

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Von
  • Christian Rabanus

Langsam wird die UMTS-Auktion, die seit Montag in Mainz läuft, auch für Finanzminister Hans Eichel interessant. Heute stiegen die Gebote für einzelne Frequenzpakete über die Marke von einer Milliarde Mark, die gesamte Summe stieg über zehn Milliarden Mark.

Während die Auktionsziele der meisten Bieter nach wie vor nicht erkennbar sind, ist mittlerweile ziemlich klar, dass Mobilcom auf jeden Fall zwei Frequenzpakete haben möchte. Immer dann, wenn sich die Gebote für die anderen Frequenzpakte Mobilcoms Geboten nähern, legen die Mannen von Mobilcom-Chef Gerhard Schmid ein paar hundert Millionen Mark drauf und sichern sich zwei Pakte erst einmal für die nächten Runden. Momentan halten sie die beiden Pakete mit den Nummern sieben und acht.

Für alle anderen Pakete bieten nach wie vor alle sieben Unternehmen und Konsortien mit. Ein Ende ist noch nicht absehbar – sehr zur Freude von Hans Eichel. (chr)