Netzwerkspeicher vom Festplattenhersteller
WD fĂĽhrt zweimal zwei neue NAS-Modelle fĂĽr Heimanwender und Kleinfirmen ein. Ăśberraschungen gibts dabei jedoch nicht.
Der Festplattenhersteller Western Digital (WD) führt vier neue Netzwerkspeicher (NAS) ein: Zwei Modelle (MyCloud EX2100, 2 Schächte, EX4100, 4 Schächte) arbeiten mit Dualcore-ARM-CPUs (Marvell Armada 385/388) und sind für Heimanwender gedacht. Die x86-Pendants (DL2100, DL4100) zielen auf Geschäftskunden und setzen auf Intels Atom nebst 2 GByte RAM. Den genauen Prozessortyp nennt WD nicht.
Die MyCloud-NAS bieten die üblichen Sharing-Funktionen (SMB/CIFS, FTP, TimeMachine, UPnP/DLNA per Twonky, iTunes). Sie können ihre Daten auf Cloud-Dienste wie Amazon S3 oder ElephantDrive spiegeln. Ferner sollen sich Apps nachrüsten lassen, zum Beispiel aMule, Icecast, Transmission, CVBlink oder SqueezeCenter. Die Geräte kommen wahlweise ohne Platten oder ab Werk mit WD-Drives bestückt, und zwar mit bis zu 12 beziehungsweise 24 TByte Gesamtkapazität. Selbstausrüster können 3,5-Zoll-Laufwerke direkt einschieben und die Klappe schließen, da es keinen Tray gibt. Je nach Modell und Bestückung sollen die MyCloud-NAS zwischen 280 und 1770 Euro kosten. (ea)