Eruptiv
Auf dem Genfer Salon präsentiert Aston Martin die Kleinserie eines Supersportwagens. Der optisch spektakuläre Vulcan mit einer Auflage von gerade mal 24 Stück ist nur für die Rennstrecke zugelassen und soll zeigen, was Aston Martin technisch drauf hat
- Stefan Grundhoff
Gaydon/Genf, 2. März 2015 – Auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) präsentiert Aston Martin die Kleinserie eines Supersportwagens. Der optisch spektakuläre Vulcan mit einer Auflage von gerade mal 24 Stück ist nur für die Rennstrecke zugelassen und soll zeigen, was Aston Martin technisch drauf hat.
Kraftausbrüche ohne Hybridtechnik
Angetrieben wird der Vulcan von einem sieben Liter großen V12-Saugmotor in Frontmittel-Anordnung, der über 800 PS leistet und über ein sequenzielles Sechsganggetriebe ausschließlich die Hinterachse mit 345 Millimeter breiten Reifen auf 19-Zoll-Felgen treibt. Der Motor ist eine Weiterentwicklung des Aggregats aus dem One77 und sollte für eruptive Beschleunigung taugen. Gut sichtbar sind auf den Vorab-Bildern die Karbonkeramik-Bremsscheiben mit 380 Millimetern an der Vorder- und 360 Millimetern Durchmesser an der Hinterachse. Die heute weit verbreiteten Hybrid-Gimmicks mit Bremsenergierekuperation und elektrisch angetriebenen Vorderrädern bietet der Aston nicht. Angaben zu Fahrleistungen und weitere technische Daten wurden noch nicht herausgereicht.
Eruptiv (10 Bilder)

Der Aston Martin Vulcan soll 2016 auf den Rennstrecken erscheinen.
Stolz verweisen die Entwickler auf das Leistungsgewicht auf dem Niveau der GTE-Fahrzeuge der World Endurance Championship. Die 24 Exemplare sollen mit einem Rennfahrerprogramm angeboten werden, mit dem die Kunden an das Fahrzeug herangeführt werden. Bei einem Stückpreis von wahrscheinlich über zwei Millionen Euro und der Fähigkeit zu vehementen Kraftausbrüchen gewiss keine schlechte Idee. (fpi)