Gebote für UMTS-Lizenzen steigen über zwölf Milliarden DM
Bei der Versteigerung der UMTS-Mobilfunklizenzen haben die Höchstgebote am Freitag die Zwölf-Milliarden-Marke durchbrochen.
Bei der Versteigerung der UMTS-Mobilfunklizenzen haben die Höchstgebote am Freitag die Zwölf-Milliarden-Marke durchbrochen. Sie erreichten eine Summe von 12,3 Milliarden DM. Nach der 66. Auktionsrunde in Mainz behauptete sich Mobilcom am Abend weiter an der Spitze des Bieterfelds mit 3,56 Milliarden Mark für drei Frequenzpakete. Schon zuvor war die Telefongesellschaft vorgeprescht und hatte als erster Bewerber für ein Zweierpaket mehr als zwei Milliarden Mark geboten. Nach wie vor sind alle sieben Bieter im Rennen. Eine Ende der Versteigerung, die am Montag fortgesetzt wird, ist nicht in Sicht.
Nach Mobilcom platzierten sich die Telekom-Tochter T-Mobil mit 2,96 Milliarden Mark für drei Frequenzpakete und die Gruppe G 3 mit 1,93 Milliarden DM für zwei Pakete. Debitel (976,7 Millionen Mark), E-Plus (1,011 Milliarden Mark), Mannesmann Mobilfunk (976,7 Millionen Mark) und Viag Interkom (919,2 Millionen Mark) gaben zum Abschluss der 66. Runde jeweils nur für ein Frequenzpaket das Höchstgebot ab. Für eine UMTS-Lizenz müssen die Beteiligten mindestens zwei und dürfen höchstens drei Pakete ersteigern – derzeit ändert sich noch fast in jeder Runde, welche Firmen die Höchstgebote abgeben haben. (jk)