John Riccitiello: "Demokratie ist wichtiger als Tabellenkalkulationen"

Als frisch gebackener CEO von Unity Technologies schlug der ehemalige EA-Chef ein Übernahme-Angebot von 2 Milliarden US-Dollar aus. Im Interview mit c't spricht er über die Gründe und warum Virtual Reality mehr als nur ein Hype ist.

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John Riccitiello: "Demokratie ist wichtiger als Tabellenkalkulationen"

Von 2007 bis 2013 leitete John Riccitiello die Geschicke von Electronic Arts, dem weltweit zweitgrößten Spiele-Publisher. Doch sein Faible für neue Spielideen brachte dem notierten Börsenunternehmen zum Schluss zu wenig Gewinne ein. Jetzt leitet er Unity Technologies und will dort die Demokratisierung der Spiele-Entwicklung weiter vorrantreiben. 

(Bild: c't)

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Die Unity-Engine ist die wohl am meisten genutzte Engine für Computer- und Video-Spiele. Von den weltweit entwickelten mobilen Spielen für Smartphones und Tablets, die eine fremde Engine benutzen, basieren rund die Hälfte auf Unity. Hinzu kommen Browser-, PC- und Konsolen-Spiele. Der Grund für die große Beliebtheit ist zum einen die kostenlos verfügbare Grundversion der Spiele-Entwicklungsumgebung, und zum anderen die Unterstützung von über 20 verschiedenen Plattformen, auf denen Unity-Spiele laufen.

Mit Unity 5 hat der Hersteller just eine neue, wesentlich erweiterte Version veröffentlicht und vor allem die grafischen Darstellungsmöglichkeiten verbessert. Anlässlich der Neuvorstellung am Rande der Game Developers Conference in San Francisco sprachen wir mit dem frisch gebackenen CEO von Unity Technologies, John Riccitiello, und befragten ihn zu den Verkaufsgerüchten, der Explosion neuer Virtual-Reality-Anwendungen und Unitys Rolle außerhalb der Spiele-Industrie.

(hag)