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IBM stellt erste Big-Data-Services aus Partnerschaft mit Twitter vor

Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Kurznachrichtendienst Twitter hat IBM erste Big-Data-Dienste aus der Cloud vorgestellt. Dabei kommt der Supercomputer Watson zum Einsatz.

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IBM

(Bild: dpa, Jason Szenes)

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  • dpa

IBM hat in seiner neuen Partnerschaft mit Twitter auf der IT-Messe CeBIT in Hannover erste konkrete Daten-Dienste aus der Cloud vorgestellt. Mit der Auswertung und Analyse der Tweets aus dem Kurznachrichtendienst sollen Unternehmen neue Einsichten geboten werden, die in konkrete Geschäftsprozesse oder Aktionen einfließen könnten. Über Twitter würden täglich eine halbe Milliarde Tweets abgesetzt, betonte Alistair Rennie, Manager bei IBM Analytics Solutions. Darüber könnten mit Hilfe intelligenter Analysewerkzeuge in bislang einzigartiger Weise Trends auch über längere Zeit oder gezielte Kundenwünsche beobachtet werden.

Die Tweets aus dem Kurznachrichtendienst will IBM in der Cloud mit Analyse-Tools auf Basis seines Supercomputers Watson in Echtzeit auswerten. IBM sei inzwischen trainiert, die Tweets zu verstehen. Zahlreiche Kunden aus der Telekom-Branche, dem Einzelhandel oder dem Gesundheitswesen könnten nun für sie interessanten Dingen suchen. Das sei zuvor nicht möglich gewesen und werde die Spielregeln des Geschäfts fundamental verändern.

Das Cloud-Computing habe die Dynamik der IT-Transformation fundamental verändert, sagte Bob Picciano von IBM Analytics. Der Konzern habe frühzeitig auf die Analyse von großen Datenmengen (Big Data) gesetzt. "Wir haben in den letzten Jahren 24 Milliarden US-Dollar in diesen Bereich investiert." (fo)