Uber beschwert sich bei EU über Spanien
Der US-amerikanische Fahrdienstvermittler hat sich erneut bei der EU-Kommission über ein EU-Mitgliedsland beschwert.
So stellt sich Uber seine Kundschaft vor
(Bild: Uber)
Uber hat sich bei der EU-Kommission nun auch über Spanien beschwert. Der US-amerikanische Fahrdienstvermittler hatte sich früher schon wegen Restriktionen für sein Unternehmen in Deutschland und Frankreich an die Kommission gewandt; am vergangenen Montag sei die spanische Regierung gefolgt, berichtet das Wall Street Journal. Die Beschwerden würden derzeit geprüft.
In Deutschland hat Uber nach eigenen Angaben etwa 50.000 Kunden und rund 1600 Fahrer in Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf. Beim Service UberPop bieten Privatleute mit ihren Autos über eine Handy-App ihre Fahrdienste an. In allen genannten Städten sind Behörden oder Gerichte gegen das Unternehmen vorgegangen. Das Frankfurter Landgericht hatte beispielsweise erklärt, den Privatfahrern fehle die notwendige Lizenz, Uber stifte sie zum Rechtsbruch an. Auch in Spanien ist UberPop höchst umstritten und teilweise verboten. (anw)