Gebote für UMTS-Lizenzen liegen über 18 Milliarden Mark
Zum Auktionsende am Montag summierten sich die Gebote für die UMTS-Lizenzen auf über 18 Milliarden Mark, Mobilcom, T-Mobil und D2 hatten die Nase vorn.
Im Milliardenpoker um die begehrten deutschen UMTS-Mobilfunklizenzen greifen die Telekom-Unternehmen jetzt deutlich tiefer in die Tasche. Nach der 80. Versteigerungsrunde am Montag in Mainz stiegen die Höchstgebote für alle zwölf Frequenzblöcke auf 18,49 Milliarden Mark. Das waren rund 6,2 Milliarden Mark mehr als zum Ende der ersten Auktionswoche am vergangenen Freitag.
Mit 4,75 Milliarden DM für drei Frequenzpakete verteidigte die Telefongesellschaft Mobilcom erneut ihre Spitzenposition im Bieterfeld. Dahinter platzierten sich die Telekom-Tochter T-Mobil mit 4,72 Milliarden DM für drei Pakete und Mannesmann Mobilfunk mit knapp 3,1 Milliarden DM für zwei Pakete. Alle sieben Bewerber waren am Montagabend weiter im Rennen. E-Plus gab in der letzten Runde am heutigen Montag für kein Frequenzpaket das höchste Gebot ab; Debitel und 3G lagen mit jeweils 1,48 Milliarden Mark bei einem Frequenzpaket vorn. Die Gebote für Frequenzpakete, die eine gültige UMTS-Lizenz ergeben (mindestens zwei, höchstens drei Frequenzpakete), beliefen sich auf über 15,5 Milliarden Mark. (jk)