UMTS-Gebote überschreiten 20 Milliarden Mark

Die Auktion für die UMTS-Mobilfunklizenzen hat die von Bundesfinanzminister Hans Eichel im Haushalt fest eingeplanten 20 Milliarden Mark erreicht.

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Von
  • Jürgen Kuri

Die Auktion für die UMTS-Mobilfunklizenzen hat am heutigen Dienstag Morgen die von Bundesfinanzminister Hans Eichel im Haushalt fest eingeplanten 20 Milliarden Mark erreicht. Nach der 83. Versteigerungsrunde kletterten die Höchstgebote auf 20,02 Milliarden DM. Erstmals überschritten E-Plus Hutchison und Mannesmann Mobilfunk die Fünf-Milliarden-Marke für drei Frequenzpakete.

Bei der Versteigerung in Mainz sind alle sieben Bieter noch im Rennen. Ein Ende der Versteigerung ist allerdings noch nicht absehbar – und in jeder Versteigerungsrunde ändert sich das Feld der Höchstgebote. Inzwischen kostet eine Lizenz für zwei Frequenzpakete mehr als drei Milliarden Mark . Für drei Blöcke müssen die Bieter rund fünf Milliarden Mark auf den Tisch blättern.

An der Spitze des Bieterfeldes lag am Dienstagmorgen Mannesmann Mobilfunk mit 5,07 Milliarden Mark für drei Pakete, gefolgt von E-Plus mit 5,03 Milliarden Mark (ebenfalls drei Frequenzpakete) und Mobilcom mit 3,36 Milliarden Mark für zwei Pakete. Debitel (1,62 Milliarden Mark, 3G (1,62 Milliarden Mark), T-Mobil (1,57 Milliarden Mark) und Viag Interkom (1,71 Milliarden Mark) gaben jeweils nur für ein Frequenzpaket das Höchstgebot ab. Die Summe der Gebote für gültige Lizenzen in der ersten Versteigerungsrunde (mindestens zwei, höchstens drei Frequenzpakete) stieg auf 13,47 Milliarden Mark. Einzelne Pakete, die in der ersten Runde nicht im Rahmen eines Gebots für eine gültige Lizenz versteigert werden, kommen in einer zweiten Runde unter den Hammer, an der sich dann nur noch die Inhaber einer UMTS-Lizenz beteiligen dürfen. (jk)