CeBIT und EU-Kommission: Neue Konferenz zum digitalen Binnenmarkt

Auf der IT-Messe CeBIT kommen traditionell Industrie und Politik zusammen. In einem neuen jährlichen Format will die Messe gemeinsam mit der EU-Komission den Fortschritt beim Digitalen Binnenmarkt vermessen.

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GĂĽnther Oettinger

Treffpunkt fĂĽr Industrie und Politik: GĂĽnther Oettinger auf der CeBIT 2015

(Bild: heise online/vbr)

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Mit einer jährlichen Konferenz auf der Fachmesse CeBIT will die EU-Kommission die Anstrengungen für den digitalen Binnenmarkt begleiten. Der fürs Digitale zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger wird die Konferenz erstmals auf der kommenden CeBIT 2016 (14. bis 18. März 2016) organisieren, wie die Deutsche Messe AG am Dienstag mitteilte.

Die Konferenz soll am ersten Messetag im Rahmen der bereits etablierten CeBIT Global Conferences stattfinden. In Hannover sollen hochrangige Vertreter aus Politik und Industrie zusammenkommen, um ĂĽber die Fortschritte der Entwicklung eines digitalen Binnenmarktes in Europa zu diskutieren.

Dabei sollen Themen wie Infrastruktur, Standardisierung, Sicherheit und Start-ups im Mittelpunkt stehen. Der digitale Binnenmarkt ist eines der ehrgeizigsten Projekte der EU: Die 28 Märkte für Telekommunikation und andere digitale Dienstleistungen sollen zu einem großen europäischen Markt vereint werden.

"Wir werden auf der CeBIT in den kommenden Jahren schauen, wie weit wir mit der Europäisierung der Digitalen Politik vorangekommen sind und wo unsere europäische Aufholjagd gegenüber den globalen Wettbewerbern noch intensiviert werden muss“, sagte Oettinger. (vbr)