Wartungsupdate für Final Cut Pro X, Motion und Compressor
Apple hat seiner professionellen Videosuite diverse kleinere Verbesserungen verpasst und behebt in Compressor einen nervigen Absturzfehler.
(Bild: Apple)
In der Nacht zum Freitag hat Apple Final Cut Pro X 10.2.2, Motion 5.2.2 und Compressor 4.2.1 veröffentlicht. Alle drei Videowerkzeuge bringen Fehlerbehebungen mit – plus einige Neuerungen.
So unterstützt Final Cut Pro X nun die Formate Sony XAVC-L und Panasonic AVC-Intra 4:4:4 mit bis zu einer Auflösung von 4K nativ, über ein Canon-Plug-in lassen sich 8-Bit-Videodateien der Canon XF-AVC importieren und Interlaced-H.264-Video kann ausgegeben werden. Medienmanagementsysteme können künftig ein Backup der Mediathek beim Bereitstellen von Final Cut Pro einschließen – wie genau, blieb zunächst unklar.
Behoben wurde ein Renderfehler im Zusammenhang mit 3D-Text mit spiegelnden Materialien, zudem soll der Materialwechsel bei 3D-Text insgesamt stabiler sein. Textstile werden schneller geladen und Motion-Titel-Vorlagen mit veröffentlichten Textlayoutparametern werden jetzt korrekt exportiert. Behoben wurde ein Timing-Problem bei "bestimmten" animierten Effekten.
Die behobenen Render-Fehler im Zusammenhang mit 3D-Text, das schnellere Laden von Textstilen und der verbesserte Motion-Titel-Vorlagen-Export stecken auch im Motion-Update. Compressor exportiert nun auch Interlaced-H.264-Dateien und man kann beim H.264-Export wieder Marker zum Platzieren von I-Frames verwenden. Ein Audio/Video-Synchronisationsproblem im Zusammenhang mit erweiterten Untertiteln wurde gefixt. Wer einen Benutzeraccount auf ein anderes System migriert hat, soll zudem keine Compressor-Abstürze mehr erleben, die "eventuell" auftreten konnten.
Final Cut Pro X kostet knapp 300 Euro, Motion und Compressor jeweils 49,99 Euro. Mindestvoraussetzung aller Apps ist OS X 10.10.4. (bsc)