Praxistipp: Fünf nützliche iOS-9-Funktionen, die nicht jeder kennt
Neben den großen Verbesserungen in Apples neuem Mobilbetriebssystem stecken auch viele kleine Neuerungen in dem Update. Hier fünf der besten.
iOS 9 hat nun einen eigenen Selfie-Ordner.
(Bild: Screenshot via AppleInsider)
Die Hauptneuerungen in iOS 9 hat Apple breit beworben: Dazu zählen unter anderem neue Assistenzfunktionen für Siri, Multitasking auf dem iPad und eine neue Spotlight-Suche. Viele interessante Neuerungen stecken aber vor allem im Detail. Mac & i stellt fünf Funktionen zusammen, die man ausprobieren sollte:
1. Bessere Foto-Sortierung. Apples Foto-App erkennt nun automatisch, wenn ein Bild von der Frontkamera geknippst wurde und sortiert sie automatisch in einen "Selfies"-Ordner ein. Wer sich selbst oder Freunde gerne so ablichtet, muss künftig nicht mehr suchen.
2. Neue Suche in den Einstellungen. Die Möglichkeiten, iOS zu konfigurieren, sind mittlerweile derart umfangreich, dass man sich schnell in den Einstellungen verläuft. Auf dem Mac gibt es hier schon lange eine eigene Suche, mit iOS 9 landet diese endlich auch auf iPhone, iPad und iPod touch. Will man etwa die Kameraeinstellungen verändern, sucht man einfach nach "Kamera". Die Suche findet sich ganz oben, gegebenfalls muss man hochscrollen.
3. Mehr Infos zum Ladezustand. Die "Heute"-Ansicht zeigt nun auf Wunsch den aktuellen Akkuwert in Prozent. Dies gilt nicht nur für das iOS-Gerät selbst (letztere könnte man auch ganz oben links sehen), sondern auch für angeschlossenes Zubehör wie eine Apple Watch oder ein Bluetooth-Kopfhörer (letzterer muss dies allerdings unterstützen – bei Beats-Geräten funktioniert es etwa schon). [Update 17.09.15 18:03 Uhr:] Damit die Batterieanzeige als Widget ergänzt werden kann, muss ein passendes Gerät mit dem iPhone gepairt sein – das funktioniert unter anderem mit der Apple Watch.
4. Übersichtlichere Ordner. Wer auf dem iPad künftig Apps in Ordner packen will, hat deutlich mehr Platz. Gab es dort bislang nur ein drei mal drei Icons großes Muster zu sehen, dürfen es nun vier mal vier Apps sein. Das sorgt für deutlich mehr Ordnung auf dem Homescreen.
5. Die Privatfreigabe ist wieder da. Menschen mit großen Musiksammlungen ärgerten sich seit iOS 8.4, dass iOS-Geräte keinen Zugriff auf per iTunes geteilte Songbibliotheken im lokalen Netz hatten. Mit iOS 9 hat Apple die Funktion endlich reaktiviert. (bsc)