IDC: Weltweiter Markt für Backup-Appliances stagniert

Im zweiten Quartal 2015 wurden laut IDC nur rund 726 Millionen US-Dollar mit spezialisierten Backup-Systemen umgesetzt. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 8 Prozent.

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Die Anbieter von Backup-Appliances, also dedizierten Speichersystemen für die Sicherung von Unternehmensdaten, erzielten im zweiten Quartal 2015 weltweit Umsätze in Höhe von 726,1 Millionen US-Dollar. Den Marktforschern von IDC zufolge muss die Branche mit einem Rückgang um etwa 8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014 zurechtkommen. Während die Umsätze stagnieren, kletterte die mit den Systemen ausgelieferte Speicherkapazität im Jahresvergleich um rund 18 Prozent auf 694 Petabyte.

Unter den führenden Herstellern von Backup-Appliances verzeichnete Branchenprimus EMC als einziger einen deutlichen Umsatzrückgang. Mit rund 414 Millionen US-Dollar erlöste der Konzern knapp 17 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2014, nimmt mit einem Marktanteil von 57 Prozent aber nach wie vor unangefochten die Spitzenstellung in diesem Segment ein. Dahinter folgen Symantec (14,4 Prozent), IBM (7,4 Prozent) und Hewlett-Packard (5,1 Prozent). Auf den fünften Rang konnte sich inzwischen Barracuda schieben. Der ursprünglich nur auf Firewalls spezialisierte Anbieter erwirtschaftet mit Backup-Appliances inzwischen immerhin schon fast 27 Millionen US-Dollar – das entspricht einem Marktanteil von 3,7 Prozent. (map)