Speicher- und PC-Hersteller Micron boomt mit Chips

Mit einem Nettogewinn von 1,26 US-Dollar pro Aktie übertraf das US-Technologieunternehmen Micron alle Erwartungen, und das vor allem wegen guter Geschäfte im Chip-Bereich.

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Mit einem Nettogewinn von 1,26 US-Dollar pro Aktie übertraf das US-Technologieunternehmen Micron die Erwartungen aller Analysten. Noch gestern gingen Analysten von rund 96 Cent Gewinn pro Aktie aus, die Maximalschätzungen reichten bis 1,15 US-Dollar. Das gute Ergebnis des größten US-amerikanischen Speicherherstellers zeigt, dass angesichts schwankender Halbleiterpreise und der sich rasant fortentwickelnden Fertigungstechnik die Betriebsergebnisse der Unternehmen kaum kalkulierbar sind.

Micron hat in seinem vierten Quartal des Geschäftsjahres 2000 bei 2,57 Milliarden Dollar Umsatz einen Gewinn von 726,7 Millionen US-Dollar eingefahren. Das Geschäftsjahr endete mit dem 31. August und brachte insgesamt 7,34 Milliarden US-Dollar in die Kassen, wovon 1,15 Milliarden als Gewinn übrig blieben. Das Halbleitergeschäft dominierte mit 6,33 Milliarden Dollar dabei über den PC-Absatz, der nur 1,06 Milliarden Dollar Umsatz brachte.

Während der PC-Absatz um 15 Prozent sank, konnte die Halbleitersparte ihren Umsatz im Vergleich zu 1999 um rund 140 Prozent steigern. Micron führt dies auf allgemein gute Nachfrage nach PCs und den höheren Speicherausbau der einzelnen Geräte zurück. Gleichzeitig konnte das Unternehmen die Rentabilität der Halbleitersparte durch neue Fertigungsanlagen von 25 auf 51 Prozent beträchtlich erhöhen. (ciw)