NASA sucht Programmierer fĂĽr Voyager-Sonden

Wer sich mit Fortran, Assembler und 64 KB Speicher wohlfĂĽhlt und keine Angst davor hat, dass die Updates 17 Stunden brauchen, um beim Prozessor anzukommen, sollte sich beim Jet Propulsion Laboratory der NASA bewerben.

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NASA sucht Old-School-Programmierer, um mit Voyager zu sprechen

(Bild: Jet Propulsion Laboratory / NASA)

Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Fabian A. Scherschel

Die NASA sucht momentan Programmierer, die sich in der Fortran- und Assembler-Programmierung heimisch fĂĽhlen. Die zwei Voyager-Sonden der Weltraumagentur wurden in den 1970ern gestartet. Nun geht der letzte der ursprĂĽnglichen Programmierer des Projekts am Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Rente. Die Sonden hingegen fliegen weiter, Voyager 1 mittlerweile auĂźerhalb unseres Sonnensystems, und funken immer noch munter Daten zur Erde.

Nichelle Nichols (Lieutenant Uhura aus der Star-Trek-Originalserie) überreicht dem letzten verbliebenen Voyager-Programmierer Larry Zottarelli eine Dankes-Urkunde zum 30. Jubiläum der Voyager-Mission im Jahre 2007.

(Bild: CNN)

Wie das Wissenschaftsmagazin Popular Mechanics berichtet, sucht das JPL nun jemanden, der keine Angst vor Technik aus der Ära des Kalten Krieges hat. Die Voyager-Sonden werden von speziell für diesen Zweck entwickelten General-Electric-Prozessoren gesteuert und müssen mit 64 KB Speicher auskommen.

Falls die NASA einen geeigneten Kandidaten findet, soll der neue Programmierer 6 bis 12 Monate eingearbeitet werden und sich dann noch ein paar Jahre um die Sonden kĂĽmmern. Die Weltraumagentur erwartet, dass die Sonden bis weit in die 2020er-Jahre hinein noch genĂĽgend Energie haben, um mit der Erde zu kommunizieren. (fab)