Apple TV 4: iTunes-Boss Eddy Cue glaubt an die Revolution
Der Internet-Dienste-Chef bei Apple hat sich in einem Interview zur Positionierung der Multimediabox innerhalb des Konzerns geäußert. Apple TV sei immer noch ein "Add-on", werde aber an Bedeutung gewinnen.
Apple TV 4.
(Bild: Apple)
Zum Verkaufsstart von Apple TV 4 in der vergangenen Woche hat sich Apples iTunes- und Internet-Dienste-Leiter Eddy Cue zu der neuen Multimediabox geäußert. In einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN erläuterte der wichtige Manager, das Gerät sei nicht mehr jenes Hobby, als das es Steve Jobs einst noch bezeichnet habe. "Wir haben heute über 20 Millionen Apple-TV-Geräte in den Haushalten. Wir denken, das wird wirklich das Fernsehen revolutionieren. Entsprechend ist das für uns eine große Sache."
Dennoch ist sich Cue bewusst, dass Apple TV auch in der vierten Generation für die meisten Kunden noch ein "Add-on" sei. Der Grund: Derzeit fehlt noch ein Streamingdienst und es ist nicht möglich, ein Kabel- oder Satellitenabo durch die Multimediabox zu ersetzen.
Spekulationen um eigene TV-Inhalte von Apple
Zu Gerüchten, dass Apple einen eigenen TV-Dienst demnächst plane, äußerte sich Cue erwartungsgemäß nicht. Auch Spekulationen, wonach Apple vor habe, eigene TV-Inhalte zu produzieren, wischte er vom Tisch. "Wir lieben es, mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten." Apple sei "großartig" im Bereich Technik, und die Partner "großartig, Inhalte zu kreieren".
Cue sagte, Apple TV sei jetzt schon ein wesentlich besserer Weg, Inhalte zu konsumieren als traditionelle Kabel- und Satelliten-Angebote. Das TV-Ökosystem sei "geschlossen", doch Apple öffne es über Apps. Exklusive Inhalte seien nicht unbedingt notwendig. Für die Zukunft versprach der iTunes-Chef weitere Verbesserungen der Multimediabox. (bsc)