Neuer Mac Pro deutet sich an
Apples aktueller Profirechner ist seit zwei Jahren unverändert auf dem Markt. In OS X 10.11 finden sich versteckte Referenzen, die darauf hindeuten, dass es bald neue Modelle geben könnte.
Apple-Marketingchef Phil Schiller bei der Mac-Pro-Vorstellung im Sommer 2013.
(Bild: dpa, Monica M. Davey)
Auf den aktuellen Mac Pro hatten Profianwender lange gewartet. Doch mittlerweile ist der Röhrenrechner auch wieder zwei Jahre unverändert auf den Markt – und Apple hat bislang keine Anstalten gemacht, sich zu einem Nachfolger zu äußern. Wie nun das Blog Pike's Universum entdeckt hat, steckt in Apples aktuellem Betriebssystem OS X 10.11 zumindest ein kleiner Hinweis auf einen neuen Mac Pro.
Leak in Konfigurationsdatei
In einer USB-Konfigurationsdatei innerhalb der Kernel-Extension AppleUSBXHCIPCI steckt demnach eine Referenz auf den Model Identifier "AAPLJ951". Den aktuellen Mac Pro von 2013 nennt Apple intern "AAPLJ90". Allerdings entsprechen die sonstigen in dem File enthaltenen Daten denen des kĂĽrzlich erschienenen neuen iMac (iMac17,1). Letzterer wird jedoch nochmals allein aufgefĂĽhrt.
Definiert sind zudem mehr USB-3-AnschlĂĽsse, als es sie beim MacBook oder Mac mini geben wĂĽrde. El Capitan unterstĂĽtze zudem neuere Grafikchips, schreibt Pike's Universum weiter.
Hoffnung auf Fury und Broadwell-EP
Beobachter spekulieren, dass Apple seinen neuen Mac Pro mit Xeon-Chips der Broadwell-EP-Plattform ausstatten könnte, ergänzt um ein neues Grafiksubsystem basierend auf AMD-Fury-Technik. Alternativ könnte es aber auch bereits Haswell EP mit Maxwell-GPUs sein. Wünschenswert sind zudem neue Schnittstellen wie Thunderbolt 3 und USB Typ C. Wann genau Apple ein solches neues Modell einführen könnte, ist unklar – ebenso, ob es noch in diesem Jahr etwas wird. (bsc)