LucidCam: 180-Grad-3D-Kamera für Virtual Reality

Die Macher der 180-Grad-Kamera LucidCam wollen auf Indiegogo 100.000 US-Dollar einsammeln. Unterstützer können das Hosentaschen-Gerät ab 299 Dollar vorbestellen.

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LucidCam: 180-Grad-3D-Kamera für Virtual Reality

Die nur 225g schwere Lucidcam zeichnet ein räumliches Bild im 180-Grad-Blickwinkel auf.

(Bild: LucidCam)

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"Die erste Consumer-Kamera für Virtual Reality" – so bezeichnen die Macher der LucidCam vollmundig ihre 180-Grad-Kamera. Tatsächlich ist das Angebot für 180- oder 360-Grad-Kameras zurzeit noch sehr überschaubar. Ein paar Geräte gibt es aber schon, zum Beispiel die Theta S von Ricoh oder die Pixpro SP360-4K von Kodak. Größter Unterschied zur LucidCam: Theta S und Pixpo SP360 zeichnen im 360-Grad-Blickwinkel auf, die LucidCam im 180-Grad-Winkel – dafür aber stereoskopisch, also in 3D. Außerdem ist ein Stereomikrofon eingebaut.

Die nur 225 Gramm schwere LucidCam-Kamera passt in die Hosentasche und soll auch für Laien einfach bedienbar sein, im Datenblatt ist von "Ein-Knopf-Bedienung" die Rede. In der LucidCam stecken zwei Kameramodule, die jeweils mit einer Auflösung von 1080p (Video) mit 30 fps beziehungsweise 2K (Fotos) aufzeichnen. An Bord sind 16 GByte Flash-Speicher, der eingebaute Lithium-Ionen-Akku soll bis zu einer Stunde lang durchhalten.

Mit einer Virtual-Reality-Brille betrachtet, soll das von der LucidCam aufgezeichnete Material sehr lebensecht wirken. Wie bei VR üblich kann sich der Betrachter mit Kopfbewegungen im Video- oder Foto umsehen; das klappt sowohl mit einfachen VR-Betrachtern fürs Smartphone ("Google Cardboard") als auch mit ausgewachsenen VR-Brillen wie der Oculus Rift.

Wann und ob die LucidCam jemals in den Handel kommt, ist noch unklar; die Macher sammeln zurzeit Geld auf der Crowdfinancing-Plattform Indiegogo. Von den angepeilten 100.000 US-Dollar sind bereits zwei Drittel zusammengekommen. Unterstützer können ab 299 US-Dollar (plus Versandkosten) ein LucidCam-Exemplar vorbestellen. Die ersten Geräte sollen im Juli 2016 ausgeliefert werden.

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Kommt mehr Geld als die 100.000 US-Dollar zusammen, wollen die LucidCam-Macher noch einige zusätzliche Funktionen einbauen. Eines der "Stretch Goals" ist beispielsweise die Option, drei LucidCams zu einer 360-Grad-Kamera zu verbinden. Außerdem auf der Liste der Zusatzoptionen: Live-Streaming über einen HDMI-Ausgang und ein wasserdichtes Gehäuse. (jkj)