Goldman Sachs: Apple-Aktie unterbewertet

Das Bankhaus glaubt, dass die Anteilsscheine des iPhone-Herstellers auf längere Sicht um bis zu 43 Prozent steigen könnten. Der Grund: Apple sei keine reine Hardware-Firma mehr, sondern generiere zunehmend Einnahmen mit Abodiensten.

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Apple

(Bild: dpa, Peter Kneffel)

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Das Finanzinstitut Goldman Sachs hat sein Kursziel für die Apple-Aktie hochgeschraubt. Innerhalb der nächsten zwölf Monate könnten die Anteilsscheine des iPhone-Herstellers um 43 Prozent auf 163 US-Dollar anziehen, heißt es in einer Notiz der Bank an investoren, die dem US-Börsensender CNBC vorliegt. Die Aktie zog nach Bekanntwerden des neuen Kursziels am Dienstag deutlich an.

Als Begründung für ihren Optimismus nennen die Goldman-Analysten vor allem eine Tatsache: Apple entwickele sich weg von einer reinen Hardware-Firma hin zu einem Serviceunternehmen. Als Beispiel nennt die Bank den Musikdienst Apple Music, der für 10 Euro im Monat offeriert wird. Auch das neue Verkaufsmodell für das iPhone in den USA, bei dem man das Smartphone quasi "abonnieren" kann und gegen einen Monatsbetrag erhält, loben die Banker.

Derzeit sei die Apple-Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (P/E-Rato) von 11 als "Hardware-Aktie" bepreist. Sie passe aber mittlerweile eher in eine Kategorie mit Google oder Facebook, die Service-orientiert seien. So lag die P/E-Ratio von Facebook 2014 mit 78,46 deutlich höher als bei Apple. (bsc)