Angeklagter im Emulex-Verfahren plädiert auf nicht schuldig
Der 23 Jahre alte Angeklagte im Emulex-Betrugsverfahren, Mark Simeon Jakob, hat auf nicht schuldig plädiert.
Der 23 Jahre alte Angeklagte im Emulex-Betrugsverfahren, Mark Simeon Jakob, hat auf nicht schuldig plädiert. Nach einer kurzen Anhörung wurde der Verhandlungstermin auf den 21. November festgesetzt.
Jakob soll Ende August über den PR-Newsservice Internet Wire eine gefälschte Presseerklärung verbreitet haben, die den Börsenkurs des Fibre-Channel-Spezialisten Emulex kurzfristig um bis zu 62 Prozent einbrechen ließ. Die Staatsanwaltschaft verdächtig den Mann, durch die Kursauschläge der Emulex-Aktie mehr als 240.000 US-Dollar eingenommen zu haben.
Die Staatsanwaltschaft erwartet, dass der Prozess nicht länger als sieben Tage dauern wird. Die Beweislage sei eindeutig, heißt es in US-Medienberichten. Der Verdächtige ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Internet Wire; er konnte daher aufgrund seiner Kenntmisse über die Arbeitsweise des Newsdiensts und die übliche Form solcher Pressemitteilungen von Firmen recht einfach den Hoax in die Welt setzen. Zwei Tage vor dem Hoax hatte Jakob gekündigt. Ein Distrikrichter hatte letzte Woche 428.000 US-Dollar auf Jakobs Konto eingefroren und ihm lediglich erlaubt, 30.000 US-Dollar für Anwaltskosten abzuheben. (wst)