Drahtlos vernetzen
Gerade im Wohnzimmer möchte ich ungern noch mehr Kabel verlegen als ohnehin schon herumliegen. Gibt es Alternativen zur Festverkabelung per Ethernet?
Gerade im Wohnzimmer möchte ich ungern noch mehr Kabel verlegen als ohnehin schon herumliegen. Gibt es Alternativen zur Festverkabelung per Ethernet?
Viele Streaming-Clients sind inzwischen mit WLAN-Schnittstellen (meist IEEE 802.11 g) ausgestattet, um sie per Funk ins heimische Netz einzubinden. Für eine Audioübertragung reicht die Übertragungsrate beim derzeitigen Stand der Technik in jedem Fall aus. Bei der Videoübertragung kann es - je nach Qualität des Videomaterials - hingegen eng werden. DVB-T-Aufzeichnungen aus dem Fernsehen sind bei mit durchschnittlich 5 MBit/s deutlich weniger anspruchsvoll als HD-Trailer aus dem Internet, die schon mal jenseits der 20 MBit/s liegen können. Die 54 MBit/s Bruttodurchsatzrate eines 802.11-g-Netzes können in ungünstigen Fällen schnell in einen Bereich abfallen, in dem Videoübertragung wenig Freude bereitet.
Wer eine WLAN-Verbindung einsetzen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass sich Streaming-Clients auf die WPA-Verschlüsselung verstehen. Gerade beim Streamen von Videodaten (kontinuierlicher Fluss von vielen Datenpaketen) haben Passwortknacker beste Chancen, in ein WEP-geschütztes Netz einzudringen.
Power Line Connectors (PLC) stellen ein andere Alternative zur Festverkabelung per Ethernet dar. Die Adapter in Form eines Steckernetzteils nutzen die Stromleitungen für die Übertragung von Daten. Günstigere Modelle sind nur für die Audioübertragung geeignet, während die neuesten Modelle mit 200 MBit/s Bruttodatenrate auch für das Streamen von Videos zu gebrauchen sind. (sha) (sha)