Batman Arkham Knight: Multi-GPU-Patch kommt nicht mehr

Nach dem verpatzten Start des letzten Batman-Spiels streichen die Entwickler nun die ursprünglich angekündigte Unterstützung für PCs mit mehreren Grafikkarten.

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Batman Arkham Knight

(Bild: Warner Interactive)

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Mehrere Monate nach der misslungenen Start der PC-Version des Blockbuster-Spiels Batman: Arkham Knight haben die Entwickler im Steam-Forum angekündigt, dass man die ursprünglich versprochene Unterstützung von Multi-GPU-Systemen (AMD CrossFire beziehungsweise Nvidia SLI) nicht mehr per Patch nachliefern werde: Interne Tests hätten ergeben, dass selbst im besten Fall nur marginale Performance-Verbesserungen erzielt werden könnten. Weil gleichzeitig das Risiko bestünde, dass dadurch neue Probleme für alle Nutzer entstehen, habe man die Arbeit an der Multi-GPU-Unterstützung gestoppt.

Batman: Arkham Knight (8 Bilder)

Die Figuren sehen in Arkham Knight so detailliert aus wie in den vorgerenderten Videos der ersten Teile, werden dieses Mal aber in Echtzeit berechnet. (Bild: Warner Interactive)

Batman: Arkham Knight wurde Ende Juni veröffentlicht, der Verkauf der PC-Version jedoch wegen massiver technischer Probleme bereits nach wenigen Tagen wieder eingestellt. Ein großer Patch, der die gröbsten Schnitzer behob, wurde erst Anfang September freigegeben. Der Verkaufsstop wurde Ende Oktober aufgehoben. Wer das Spiel bis zum 16. November gekauft hat, bekommt als Entschuldigung alle bisherigen Spiele der Batman-Arkham-Serie kostenlos. Noch bis Ende des Jahres können enttäuschte Käufer und Vorbesteller das Spiel und den zugehörigen Season-Pass zurückgeben und bekommen dann den Kaufpreis erstattet. (mue)