Spieletauglichkeit von professionellen 3D-Grafikkarten

Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, eine Grafikkarte für CAD-Anwendungen zu kaufen, und habe daher mit Interesse Ihren Artikel über 3D-Grafikkarten in Heft 8 (S. 152) verfolgt. Allerdings hätte mich in diesem Zusammenhang auch die Spieleperformance der Karten interessiert.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.

Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, eine Grafikkarte für CAD-Anwendungen zu kaufen, und habe daher mit Interesse Ihren Artikel über 3D-Grafikkarten in Heft 8 (S. 152) verfolgt. Allerdings hätte mich in diesem Zusammenhang auch die Spieleperformance der Karten interessiert.

Die reine Render-Leistung liegt bei professionellen 3D-Karten nicht höher als bei den Spielebeschleunigern, wenn man einmal von der Fire GL 4000 mit dem 3Dpro/2mp-Chipsatz absieht. Diese stellt tatsächlich eine Klasse für sich dar. Generell sind professionelle 3D-Boards für OpenGL lediglich präziser (32-Bit-Z-Buffer) und können dank ihrer großen Speicher 3D auch bei 1024er- und 1280er-Auflösungen beschleunigen. Voraussetzung für ihren Spieleeinsatz ist ein Direct3D-Treiber. Er soll demnächst sogar für die Fire GL 4000 verfügbar sein. Für die Glint-basierten Boards ist er bereits da (Elsa, Diamond ...). Man wird es allerdings häufiger mit Darstellungsfehlern zu tun bekommen, da diese High-End-Boards nicht von Spieleherstellern als Referenz benutzt werden. Für die verbreiteten 3D-Chips der Spiele-Boards enthalten die DirectX-Games dagegen Workarounds und Abfragen, um die Darstellung zu optimieren. (Manfred Bertuch/ea) (ea)