IBM-Mitarbeiter bekommen 2,1 Prozent mehr Gehalt
Die Gewerkschaft Verdi und IBM in Deutschland haben sich auf Gehaltserhöhungen und Neueinstellungen geeinigt.
(Bild: dpa)
Die Mitarbeiter von IBM in Deutschland bekommen von Januar an mehr Geld. In den Verhandlungen in der vergangenen Woche war eine Erhöhung der Gehälter um 2,1 Prozent für die Tarifbeschäftigten vom 1. Januar 2016 an vereinbart worden, wie die Gewerkschaft Verdi am heutigen Mittwoch mitteilte. Die Vertragslaufzeit betrage elf Monate.
Verdi bewertet das Verhandlungsergebnis als "durchaus positiv". Während die wirtschaftliche Lage des Konzern schwierig sei, würden die Tarifgehälter in Relation zur vom statistischen Bundesamt ermittelten Preissteigerungsrate so stark angehoben wie seit vielen Jahren nicht mehr, teilt die Gewerkschaft mit.
1,5 Prozent mehr für Nicht-Tarifbeschäftigte
Die Bezüge der Nicht-Tarifbeschäftigten steigen um bis zu 1,5 Prozent. Zugleich vereinbarten Gewerkschaft und Unternehmen die Einstellung von bis zu 90 Menschen, die eine Ausbildung an der Dualen Hochschule machen, sowie von bis zu 140 jungen Leuten, die einen Master-Studiengang absolvieren. Ferner gibt es 1,5 Millionen Euro für den betrieblichen Gesundheitsschutz. Verdi hatte ursprünglich 4,5 Prozent mehr Geld gefordert.
Der US-Konzern hatte seine Belegschaft in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich reduziert: Bundesweit beschäftigte IBM zuletzt 16.500 Mitarbeiter. 2009 waren es noch 21.100 gewesen. (mit Material der dpa) / (anw)