Windows 98 mag kein Samba
Seit wir in unserer Firma auf Windows 98 umgestellt haben, kommen wir nicht mehr an unseren Linux-Server heran. Dort läuft der NT-Server-Emulator Samba und gibt einige Ressourcen für die Anwender frei. Bei der Anmeldung erscheint nur die Meldung, daß das Paßwort falsch sei.
Seit wir in unserer Firma auf Windows 98 umgestellt haben, kommen wir nicht mehr an unseren Linux-Server heran. Dort läuft der NT-Server-Emulator Samba und gibt einige Ressourcen für die Anwender frei. Bei der Anmeldung erscheint nur die Meldung, daß das Paßwort falsch sei.
Windows 98 verwendet verschlüsselte Paßwörter zur Anmeldung an anderen Servern. Ältere Versionen von Samba unterstützen dies noch nicht. Fügen Sie auf den Windows-Rechnern in der Registry an der Stelle
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\Vnetsup
den Eintrag
EnablePlainTextPassword (reg Dword) 1
hinzu. Sie können dieses Verfahren auch automatisieren, indem Sie die folgenden Zeilen in eine Datei schreiben, sie unter samba98.reg abspeichern und durch einen Doppelklick auf jedem Rechner im Netzwerk ausführen:
REGEDIT4
[HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\VNETSUP]
"EnablePlainTextPassword"=dword:00000001
Die unverschlüsselte Übertragung von Paßwörtern über das Netz stellt jedoch eine Sicherheitslücke dar: Jeder, der Zugriff auf das gleiche Teilstück des Netzes hat, kann am Netzwerkkabel `lauschen´ und die Paßwörter mitlesen. Besser ist es daher, eine neuere Samba-Version einzusetzen, die mit Verschlüsselung arbeitet. Aktuelle Linux-Distributionen enthalten bereits standardmäßig ein Samba, das verschlüsselte Paßwörter einsetzt. (ll) (ll)