Oscar-Chancen für Steve-Jobs-Biopic
Zwei Künstler aus dem Aaron-Sorkin-Streifen sind von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die höchste Filmauszeichnung Amerikas nominiert.
Kate Winslett und Michael Fassbender.
(Bild: Verleih)
Nach zwei Preisen bei den Golden Globes ist die Steve-Jobs-Filmbiografie von Regisseur Danny Boyle und Drehbuchautor Aaron Sorkin nun auch für den Oscar nominiert, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Donnerstag mitteilte. In der Kategorie "Bester Film" darf "Steve Jobs" allerdings nicht konkurrieren. Hier treten nur "Big Short", "Bridge of Spies", "Brooklyn", "Mad Max: Fury Road", "The Martian", "Revenant", "Room" und "Spotlight" gegeneinander an.
Dafür können sich die Darsteller Kate Winslet, die die Jobs-Vertraute Joanna Hoffman spielt, und Michael Fassbender, der den Steve Jobs gibt, über eine Nominierung als "Beste Nebendarstellerin" beziehungsweise als "Bester Darsteller" freuen. Interessanterweise darf Autor Aaron Sorkin, der mit "The Social Network" 2010 noch gewonnen hatte, nicht in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch" antreten. Die Oscars werden dieses Jahr am 28. Februar in Hollywood vergeben.
Bei den Golden Globes wurde Sorkins Beteiligung an dem Filmprojekt, das sich über viele Jahre hingezogen hatte, dagegen mit einem Preis für das "Beste Drehbuch" geehrt. Bei der Auszeichnung der Hollywood Foreign Press Association, die als zweitwichtigster Preis nach den Oscars gilt, wurde Kate Winslet außerdem zur besten Nebendarstellerin erklärt. Michael Fassbender ging dagegen leer aus.
Alle Details zu den teils turbulenten Hintergründen des "Steve Jobs"-Films, den Apple selbst nicht unterstützte, lesen Sie im Mac & i-Heft 6/2015. (bsc)