1Password kĂĽnftig "jugendfrei"
Durch eine Veränderung des integrierten Browsers erhält der populäre Passwortmanager von Apple ein besseres Jugendschutzrating. Das erleichtert die Installation auf Geräten Minderjähriger.
1Password auf iPhone und iPad.
(Bild: Hersteller)
Hersteller Agile Bits hat ein kleineres Update für die iOS-Version seines Passwortmanagers 1Password publiziert, das viele Eltern interessieren dürfte. Wie die Macher in ihren Release Notes schreiben, wurden in Version 6.2.2 Änderungen am integrierten Browser vorgenommen, die dazu führen, dass das App-Store-Review-Team das Jugendschutzrating angepasst hat. Durfte man das Tool bislang nur herunterladen, wenn die iOS-Jugendschutzeinstellungen "Mature"-Inhalte ("17+") zuließen, ist das Werkzeug nun mit einem "4+"-Rating versehen.
Grund sei die Tatsache, dass der in 1Password verbaute Browser nun die iOS-weiten Parental Controls (Kindersicherung) respektiert. Das wiederum reichte Apple augenscheinlich aus, das "4+"-Rating zuzulassen. Apps, die einen Browser enthalten, bewertet der Konzern normalerweise grundsätzlich als nicht jugendfrei, weil sich damit Inhalte aufrufen lassen, die möglicherweise jugendgefährdend sein könnten.
Mit dem "4+"-Rating lässt sich 1Password nun auch auf Geräten installieren, bei denen aufgrund der Kindersicherung nur jugendfreie Apps zugelassen sind. "Nun können Sie ihren Kleinen beibringen, wie sie starke, einzigartige Passwörter für ihre Minecraft-Server-Logins und dergleichen anlegen", schreibt Agile Bits.
Mit dem Update 6.2.2 werden zudem verschiedene Fehler behoben, darunter unerwünschte Sperrungen eines zweiten Passworttresors, Abstürze und Hänger bei der Dropbox-Synchronisation. 1Password kann in einer eingeschränkten Variante kostenlos verwendet werden, die Pro-Funktionen kosten 10 Euro per In-App-Kauf. Die Anwendung läuft ab iOS 9 auf iPhone, iPad und iPod touch. (bsc)