SMS-"Virus" ist keine echte Bedrohung

Viren-Experten sehen in einem angeblichen SMS-Virus keine echte Bedrohung fĂĽr Handys.

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Am gestrigen Mittwoch berichteten Nachrichtenagenturen vom ersten "echten" Handy-Virus. Der vermeintliche "Virus" – ein bestimmter SMS-Code – blockiert die Tasten bestimmter Nokia-Mobiltelefone und friert die Funktionen des Handys ein, bis man den Akku des Handys entfernt. Das Problem ist den Technikern der norwegischen Firma Web2Wap beim Testen ihrer Software-Produkte aufgefallen. Nokia versprach inzwischen, das Problem genauer zu untersuchen, und, falls notwendig, eine Korrektur an den Handys vorzunehmen.

Nach Angaben der Kaspersky-Labs habe dies bei vielen Handy-Besitzern die Angst geschürt, der SMS-Virus könne sich im Speicher des Telefons einnisten und Unheil anrichten. Die Experten sehen in der SMS jedoch keine Viren-Bedrohung für Handys, da sich diese nicht repliziert und an weitere Mobiltelefone verschickt. Aus Sicht der "Computer-Virologie ermögliche eine solche Sicherheitslücke jedoch einen Weg zur Programmierung von Trojanern mit wachsender Zahl der Internet-Funktionen bei Handys", kommentierte Eugene Kaspersky. (vza)