Videoplayer Infuse 4 für iOS mit umfangreichen Verbesserungen
Das Tool von FireCore bekommt eine neue, performantere Abspiel-Engine, zeigt Metadaten schneller und bietet weitere Verbesserungen – auch unter tvOS.
Infuse 4 bietet auch eine verbesserte Barrierefreiheit.
(Bild: Hersteller)
FireCore hat Infuse 4 für iPhone, iPad und Apple TV 4 veröffentlicht. Die neue Version des Videoplayers kommt mit einigen Neuerungen. So hat der Hersteller den Wiedergabe-Kern erneuert, was unter anderem einen schnelleren Abspielstart verspricht. Metadaten und Verzeichnisse werden schneller eingelesen und angezeigt.
Anpassungen fürs iPad Pro
Es gibt fünf neue Video-Zoom-Modi, eine Anpassung an den größeren Bildschirm des iPad Pro und die Möglichkeit, eigene Cover-Bilder für Favoriten und Ordner anzulegen. Untertitel sind weitergehend konfigurierbar und die automatische Wahl des Audiotracks arbeitet zuverlässiger. 4K-Videos sollen (auf entsprechend performanten Geräten) zudem besser dargestellt werden.
Verbesserungen verspricht FireCore auch beim AirPlay- und Google-Cast-Support und bei der Titelsortierung. Die Barrierefreiheit wurde durch einen vollwertigen VoiceOver-Support erhöht.
Apple TV lädt SMB-Ressourcen flotter
Die Apple-TV-Version von Infuse 4, die auf die Versionsnummer 4.0.3 hört, kann nun DivX/Xvid-Files wiedergeben, streamt Audio direkt an AirPlay-Lautsprecher, lädt Files auf SMB-Servern schneller und stabiler und bietet verschiedene Wiedergabe-Verbesserungen. Release Notes für beide Versionen finden sich hier.
Infuse holt zahlreiche Videoformate auf iOS- und tvOS-Geräte, die Apple selbst nicht nativ unterstützt. Die App ist kostenlos, wer mehr Funktionen will, zahlt für eine Pro-Version knapp 10 Euro. Wer das Pro-Feature in Infuse 3 bereits erworben hat, erhält es auch in Infuse 4. Auf iOS-Geräten muss mindestens iOS 8.0 installiert sein. (bsc)