Über Telefonkabel vernetzen
Ich möchte zu Hause ein kleines Netzwerk über zwei Stockwerke bauen. Leider fehlt mir der nötige Platz in den Leerrohren. Zwischen den beiden Stockwerken liegt jedoch ein achtadriges Kabel (geschirmt, ca. 10 Jahre alt, 4 Meter Länge), welches mit zwei Adern an einer analogen ISDN-Nebenstelle angeschlossen ist, es sind also noch sechs Adern ungenutzt. Über dieses Kabel will ich weiterhin telefonieren (ein Aderpaar) und ein Fast-Ethernet (zwei Aderpaare) betreiben. Ist so etwas störungsfrei möglich oder wegen eventueller Störungen des Telefonnetzes sogar verboten?
Ich möchte zu Hause ein kleines Netzwerk über zwei Stockwerke bauen. Leider fehlt mir der nötige Platz in den Leerrohren. Zwischen den beiden Stockwerken liegt jedoch ein achtadriges Kabel (geschirmt, ca. 10 Jahre alt, 4 Meter Länge), welches mit zwei Adern an einer analogen ISDN-Nebenstelle angeschlossen ist, es sind also noch sechs Adern ungenutzt. Über dieses Kabel will ich weiterhin telefonieren (ein Aderpaar) und ein Fast-Ethernet (zwei Aderpaare) betreiben. Ist so etwas störungsfrei möglich oder wegen eventueller Störungen des Telefonnetzes sogar verboten?
| Damit selbst gemachte Fast-Ethernet-Verkabelung problemlos funktioniert, muss man die Aderpaarverteilung am Netzwerkstecker beachten (Paar 2 und 3 für 10BaseT und 100BaseTX). |
Da das Kabel auf der internen Seite der Telefonanlage sitzt, ist eine Störung des öffentlichen Telefonnetzes sehr unwahrscheinlich. Wenn Sie zudem die Aderpaare korrekt an die RJ45-Stecker anschließen (siehe Bild), dann dürften auch innerhalb des Hauses Störungen zwischen Telefon und Netzwerk so gut wie ausgeschlossen sein. Sollte das Kabel jedoch der Telekom ‘gehören’, dann ist es schlechter Stil, sich ohne deren Einverständnis einfach Adern zu ‘klauen’. Weitere Hinweise zur korrekten Netzwerk-Verkabelung finden Sie beispielsweise auf www.netzmafia.de/skripten/netze/netz5.html#5.4 und www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html. (ea) (ea)